Rückblick - Aktiv im Jahr 2009

Seit 1994 bin ich Abgeordneter für den Wahlkreis Oberallgäu, Kempten, Lindau. Der Wahlkreis umfasst 48 Gemeinden und Städte. Mein Bemühen ist es, kontinuierlich über die Jahre hinweg Präsenz vor Ort zu zeigen. Als Bundestagsabgeordneter und seit 2005 zusätzlich in der Funktion als Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, bin ich der einzige direkt gewählte Vertreter unserer Region in Berlin. Ich bin das einzige schwäbische Mitglied im Bundeskabinett und möchte diesen Einfluss auch in Zukunft für meine Heimat wahrnehmen.

Ich bin und war nicht nur im Wahlkampf vor Ort präsent. Aber bis zum 27. September soll jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit bekommen, mit mir und meinem Team in Kontakt zu treten. Ich werde jede Gemeinde in den nächsten Wochen besuchen und Gelegenheiten zur Diskussion bieten. Viele verschiedene Themen werden aufgegriffen und eine Reihe interessanter Gäste kommen zu Besuch zu uns. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen die Möglichkeiten des Kontaktes wahrzunehmen. Ich möchte Ihnen hier in meinem Wahlkampftagebuch zukünftig interessante und spannende Themen aus der Region darstellen. Bitte machen Sie mit, schreiben Sie mir und tun Sie Ihre eigene Meinung kund.

Herzlichst Ihr Dr. Gerd Müller
 


Mittwoch, 23. September 2009

Bei meinem Besuch in Nonnenhorn haben mich vor der Postfiliale der Familie Feil viele Bewohner gebeten, mich weiterhin für den Erhalt der Post in Nonnenhorn einzusetzen. Ich bin froh, dass wir die Schließung vor ein paar Jahren in Nonnenhorn verhindern konnten und wir werden weiter um diese so wichtige Poststelle in Nonnenhorn kämpfen.


Nach meinem Besuch in Bodolz und Nonnenhorn habe ich im Rahmen des Modellprogramms „Aktiv im Alter“ in Wasserburg, zusammen mit Bürgermeister Thomas Eigstler, die 1.000 Wünsche Box den Seegemeinden übergeben und sogleich meine ersten Wünsche aufgeschrieben. Auf die Senioren muss mehr Rücksicht im Alltag genommen werden und ich wünsche mir z. B., dass die Schrift bei amtlichen Mitteilungen der Behörden größer und lesbarer ist, die Strom- und Wasserrechnung verständlicher wird, die Kennzeichnung von Lebensmittelprodukten ohne Lupe lesbar ist, öffentliche Einrichtungen barrierefrei zugänglich sind und vieles mehr, was unseren Senioren den täglichen Alltag erleichtern würde.


 


Auf der Bauernversammlung standen die aktuellen Anliegen der Landwirtschaft im Mittelpunkt. Ich habe sehr deutlich gemacht, dass die CSU die einzige Partei ist, die sich mit ganzer Kraft für die Bauern einsetzt. Wer die FDP wählt bekommt den Marktradikalismus in der Landwirtschaft und die SPD setzt mit ihrem Schattenminister Folgart aus Brandenburg nur auf Großbetriebe. Die CSU macht die Politik für unsere Betriebe im Allgäu.

Der Abschluss meiner Wahlkampftour in Altusried war eine gelungene Veranstaltung. Zusammen mit Landrat Kaiser und unserem jungen Kreisvorsitzenden Joachim Konrad haben wir uns noch einmal den Fragen der Bürger zu unserer Politik gestellt. Die Veranstaltung wurde im voll besetzten Saal in Altusried musikalisch durch die Königlich Privilegierte Waschhausvereinigung umrahmt.


 

Sonntag, 20 September 2009

Der Tag heute ist ohne Zweifel einer der spannensten in meiner Abgeordnetentätigkeit und der Höhepunkt meiner Wahlkampftour. Gleich morgens habe ich in Wertach Bundesministerin Ilse Aigner zu einem Gespräch im kleinen Kreis, mit den Vertretern der beiden Bauernverbände, begrüßen dürfen. Leider konnte ich nur kurz im Festzelt bleiben denn zum anderen wurde zu diesem Zeitpunkt bereits in Lindau an dem Empfang der Bundeskanzlerin fieberhaft gearbeitet.


Es war eine große Ehre für unsere Region, dass die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland bei uns in Lindau war.
Die 4.000 Menschen waren wie ich selbst auch begeistert und haben Frau Dr. Angela Merkel einen großartigen Empfang bereitet.


Frau Dr. Merkel hat in Ihrer Rede deulich gemacht, dass sie hinter jeder Berufsgruppe steht und wir in der Krise gemeinsam anpacken müssen.


 

Samstag, 19. September 2009

Am Nachmittag besuchte ich die Nachbarschaftshilfe e. V. im Alten Rathaus in Lindau. Ich habe den Ehrenamtlichen meinen Dank ausgesprochen und wünsche mir für die Zukunft, dass sich noch mehr Menschen ehrenamtlich engagieren.

Am Abend konnte ich bei einem gemütlichen Weinfest bei meinem Ortsverband Sankt Mang in ungezwungener Atmosphäre Entspannung finden.


 

Freitag , 18. September 2009
Am Freitag gingen wir mittags wieder auf unsere Cafe Müller-Tour. Wir machten Halt in Gestratz, Röthenbach und in Oberreute. Speziell in Oberreute hatten wir besonders viel Freude, da uns viele Kinder begrüßten, die sich anschließend für unsere blauen Ballons begeisterten. Bürgermeister Olexiuk veranstaltete mit Unterstützung einiger Frauen der Gemeinde einen sehr gelungenen Kuchenbasar und spendete die Einnahmen für den hiesigen Kindergarten "Sonnenschein".


Am späten Nachmittag fuhr ich dann zum Hof der Familie Hitzhaus in Irdengrund. Hier trafen fünf kandidierende Abgeordnete aufeinander, um über die aktuelle Milchproblematik, im Anschluss an einen Melkwettbewerb, zu diskutieren.

Am Abend nahm ich mit meiner Frau am Abschlussball von „Gerd`s Team" teil. Die hübschen Kleider der anwesenden Damen, das Rahmenprogramm sowie das deftige Essen sorgten für einen gelungenen Abend. Anschließend wurde bei Livemusik ordentlich das Tanzbein geschwungen.


 

Dienstag, 15. September 2009

Der Marathon geht weiter – nur noch 11 Tage bis zur Wahl

"Gott sei Dank" dachte ich heute früh, als ich in mein Auto stieg. Kreisbauerntag in Pfaffenhofen, Besuch der Stärkefabrik in Schrobenhausen, Wirtschaftsgespräch mit meinem Freund Peter Ramsauer in Lindau und Abendveranstaltung in Lindenberg, so gestaltet sich der Tag.


 

Montag, 14. September 2009

Wahre Freundschaft wird nicht wanken

Vor 25 Jahren organisierten Gottfried und Sylvester Hänsel, Doris Meyer und meine Freunde in der Jungen Union in Donau-Ries das erste Schwabentreffen der Jungen Union. 400 Einladungen, persönlich verfasst von Gottfried Hänsel, zeigen, mit welchem Idealismus er heute als CSU Ortsvorsitzender nach wie vor unsere Werte vertritt. Der Lohn war ein voller Saal am Nachmittag und eine spannende Veranstaltung. Lieber Gottfried, liebe Freunde im Donau-Ries und lieber Ulrich Lange, Respekt und Danke! Übrigens: Der Wurstspezialitätenkorb aus Wemding schmeckt einmalig.


 

Sonntag, 13. September 2009

Bayern-Tour im Sauseschritt

Über ein Drittel Deutschlands ist Wald und deshalb war es hoch spannend, mit meiner Kollegin Daniela Raab und Fachleuten heute bei einer Waldbegehung Strategien unserer Forst- und Waldpolitik zu diskutieren. Der Wald ist überlebenswichtig und steht all zu oft im Schatten der Politik. Dank und Respekt der Familie Sepp Spann, hier traf ich eine Familie die in Generationen denkt und lebt. Ein Bauer mit seiner Familie, die trotz schwieriger Einkommenslage Zufriedenheit und Glück verbreitet. Die Gespräche gaben mir Kraft und Zuversicht und jeder weiß, wenn man täglich nur von Pessimisten umgeben ist, wird die Welt dennoch nicht besser.


 

Samstag, 12. September 2009

Bildung, Bahn und Bewirtung bei CSU Kempten-Süd

Zum Weißwurstessen lud mich der CSU Ortsverband Kempten-Süd in das Bistro „Times“ in Kempten ein. Das breite gastronomische Angebot in Kempten ist sehr gut, hier ist für jung und alt Erlebnisgastronomie geboten und es gibt vor Ort viele Lokale, wo sich auch die Generationen jeden Alters treffen und verstehen. Wie in jedem Lokal, welches ich besuche, mache ich den Test und bestellte ein Glas Milch. Peter Fergg, der Lokalbesitzer hat diesen Test bestanden und ich kann ihn nur loben, denn hier bekommt man ein großes Glas Milch für 1 €. Eine super Alternative zum Alkohol, denn unsere Milch schmeckt, ist gesund und so unterstützen wir unsere heimischen Landwirte.

Die wichtigsten Fragen drehten sich wegen der Ortsnähe zu den Schulen um die Bildung. In unsere Bildung muss weiter investiert werden, denn dies ist die Zukunft unserer Jugend. Der Lehrplan muss entrümpelt werden, unsere Kinder müssen mehr lernen was sie wirklich zum Leben brauchen und sie müssen zweisprachig aufwachsen, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen zu sein.


 

Freitag, 11. September 2009

Am heutigen Tag führte die Cafe-Müller-Tour in das nördliche Oberallgäu. Im schönen Wiggensbach machten wir am Nachmittag Station. Trotz des bescheidenen Wetters kamen auch wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger vorbei. Die Leute genossen die entspannte Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen und wir führten zahlreiche interessante Gespräche. Ein zentrales Thema war die Landwirtschaft. Zum Abschluss spazierten wir mit vielen Kindern durch das Dorf. Es war ein wirklich schöner Nachmittag.




Donnerstag, 10. September 2009

Mit Bürgern aus Weiler habe ich über verschiedene Themen diskutiert. Mein Vorschlag „Milch statt Cola“ in Getränkeautomaten an Schulen anzubieten, traf nicht nur bei Eltern und Schulleitern auf deutliche Zustimmung. Schließlich ist Milch gesund und unterstützt zudem unsere heimischen Bauern.

 

In Heimenkirch haben wir uns am Donnerstagabend in der Alten Turnhalle getroffen, um über Gewalt und Gewaltprävention zu sprechen. Vor allem die Vierbeiner haben frischen Wind in die Diskussion gebracht, die durch die Reihen der Besucher und der Podiumsgäste liefen. Tiergestützte Fördermaßnahmen werden insbesondere bei verhaltensauffälligen Jugendlichen eingesetzt, obgleich Sozialarbeiter und Erzieher einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention leisten.


Mittwoch, 9. September 2009


Am späten Vormittag habe ich die Gemeinde Weitnau besucht und dank des guten Wetters nicht auf den Pavillon zurückgreifen müssen. Die Sonne schien herrlich an diesen letzten Spätsommertagen und so habe ich mich über den regen Bürgerbesuch gefreut. Thematisiert wurde in erster Linie die Problematik der Milchbauern, wo deutlicher Handlungsbedarf besteht.


Am Nachmittag ging es anschließend zum Dorfladen der Familie Burkhard in Ebratshofen. In dieser kleinen Gemeinde leben liebenswürdige Menschen, die sich ein schönes Fleckchen Erde bewahren. Es ist wichtig, dass auch die kleinen Gemeinden nicht von der Außenwelt abgeschnitten werden.

Zum späten Nachmittag stattete ich noch den Gemeinden Grünenbach und Maierhöfen einen Besuch ab. In Maierhöfen konnte ich mich mit Bürgermeister Martin Schwarz über kommunale Projekte unterhalten und einen Happen essen. In Grünenbach erlebte ich einen regen Ansturm von Bürgern, die mich auf konkrete Probleme vor Ort, wie die ungenügende Anzahl von Schulbusplätzen, hinwiesen, eben Dinge, die ich nur in direkten Kontakt mit den Menschen wahrnehmen kann.

 

Vor dem Gespräch mit Missener Bürgern besuchte ich den Kräutergarten am Carl-Hirnbein-Weg und ließ mich von der Pflegerin des Gartens, Dini Lerpscher, dem Bürgermeister von Missen-Wilhams, Hans Ulrich von Laer, dem CSU-Ortsvorsitzenden Hans Konrad und dem zweiten Bürgermeister Hans Dreyer durch die Anlage führen. Es ist erstaunlich, welches Kleinod sich hier an diesem wunderschönen Wanderweg, der insbesondere für Familien geeignet ist verbirgt.


 


 

Sonntag, 6.September 2009

Bauern haben unsere Unterstützung

Mit viel Mut und Optimismus hat die Familie Florian Meusburger in Sondert einen neuen Milchviehstall für 70 Kühe gebaut. Mit ihren drei Kindern bewirtschaftet das Betriebsleiter-Ehepaar zusammen mit den Eltern den Hof in wunderschöner Lage in der Nähe von Martinszell. "Die Bauern sind immer durch Höhen und Tiefen gegangen und dennoch blicken wir optimistisch in die Zukunft", so die Altbäuerin beim Hoffest.

Ich lasse keinen Zweifel daran, dass ich als Staatssekretär, zusammen mit Ministerin Aigner alles unternehme, um den Allgäuer Bauern zu helfen. Priorität eins ist dabei ein notwendiger sofortiger Richtungswechsel der EU-Kommission, weg von der fatalen Markorientierung hin zu Sofortmaßnahmen zur Stützung des Milchmarktes. Ich fordere eine Aussetzung der geplanten Quotenerhöhung, die Anhebung der Interventionspreise, das Einsetzen von Verwertungsbeihilfen und ein Konzept zur Absatzförderung für Milchprodukte. Im Bundesrat wird man das Thema Abschaffung der Saldierung wieder aufgreifen, die Herkunftskennzeichnung verbessern und die Molkereien bei der Nutzung aller Absatzchancen und der Anhebung der Wertschöpfung bei Milchprodukten konkret unterstützen.

Es gibt keine Partei in Deutschland, die sich so intensiv um die Bauern kümmert wie die CSU. Die oberbayerische Ministerin und ich kämpfen jeden Tag und wir brauchen natürlich die Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern bei der Wahl. Wir wollen kein zurück zu Künast oder einen Minister der SPD, bei dem Zukunftsbetriebe bei 1.000 ha beginnen und schon gar nicht das FDP-Konzept, welches nur auf Marktlösungen setzt.


 

Freitag, 4. September 2009

Neuer Stil und neues Profil: zu Guttenberg begeistert die Menschen

Hat es das jemals zuvor schon gegeben? 3.000 Menschen auf dem Rathausplatz harren auch bei zwischendurch heftigen Regengüssen aus, um den Ausführungen des CSU-Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg zu lauschen.

Ich habe ihn mit einem Glas Milch empfangen, um symbolisch klar zu machen, wir im Allgäu sind das „grüne Herz“ Deutschlands und stehen zu unseren Bauern. Zu Guttenberg trifft die Gefühlslage der Menschen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen keine Wahlkampfschlacht im „Schröder-Alt-Stil“, sie wollen Kompetenz, Klarheit und Geradlinigkeit im Kurs. Sie suchen nach Politikern, deenen sie ihr Vertrauen schenken können und zu Guttenberg wird bejubelt, wenn er klar macht, was in der Politik möglich ist und was nicht zu leisten ist. Er beschwört nicht die Altmacht des Staates und der Politik, er spricht die Wahrheiten offen aus und gewinnt damit das Vertrauen der Menschen auch in Kempten und im Allgäu. Kempten und die Allgäu-Bodenseeregion gehören in Deutschland zu den wirtschaftlichen Aufsteigerregionen.

Die CSU hat hier mit Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern viel bewegt und dabei auch Federn lassen müssen. Der Bau des Allgäu Forums, die bigBOX, die B19, A 7, Memmingerberg, der Ausbau der Hochschule, die modernen Krankenhäuser, dies alles gibt der Region einen Spitzenplatz an Attraktivität in Deutschland. Neue Investitionen wie sie Liebherr in Kempten tätigt oder die Ansiedlung von CFS im Gewerbegebiet stehen beispielhaft für die Standort-Attraktivität des Allgäus. Die CSU setzt weiter auf Zukunft und dazu gehört auch die Verwirklichung der Vision, hier die kinder- und familienreichste Region Bayerns zu schaffen.


 

Sonntag, 30. August 2009

Grandiose Strecke

Grandios aber gefährlich, die Alpenstraße von Lindenberg über Weiler nach Oberstaufen, aber einzigartig das Alpenpanorama. Trotz des schwierigen Milchpreises, ein zufriedenes Landwirtehepaar, ich war auf dem Hoffest der Familie Bundschuh in Weiler. Ein neuer Stall mit 26 Kühen, perfekte Tierhaltung, mit Direktvermarktung der hochwertigen Milch in der Sennerei Bremenried. Sieben Landwirte haben hier für sich den Kreislauf der Vermarktung der Produkte zusammengeschlossen und stellen selbst hochwertige Milch- und Käseprodukte in der Sennerei Bremenried her und vermarkten auch diesen unmittelbaren Direktverkauf.

Ich kann jedem nur raten, diesen einmaligen Käse einmal zu probieren. Es ist ja erwiesen, Milch von Kühen aus unserer Region, mit Gras aus unserer herrlichen Natur gefüttert, ist hoch an Omega-3-Fettsäuren, gegen Herz- und Kreislauferkrankungen, reichhaltig an Vitaminen und Kalzium zum Knochenaufbau und deshalb nicht nur ein Nahrungsmittel oder Getränk, sondern Medizin vom Feinsten.


 

 

Strumpfa-Museum vom blauen zum grünen Allgäu


Handwerkskunst im Allgäu und dies über Jahrhunderte in der Tradition dargestellt, dies bietet in einmaliger Aufmachung das Strumpfa-Museum in Oberstaufen. Flachsverarbeitung, Webkunst, Kürschnerhandwerk, Zimmerei, Tradition, Sennerei und Kunst und vieles mehr wird in perfekter Darstellung vom Heimatdienst Oberstaufen präsentiert.


 

Samstag, 29. August 2009

Kennen Sie SwinGolf?

Die einzige SwinGolf-Anlage im Allgäu steht in Mywiler. Die engagierte Bauernfamilie Kohler hat hier mitten in der Natur ein Juwel geschaffen. Vorbei an Schweinen im Freigehege, sich sonnenden Kühen, durch eine Waldlichtung bei Opfenbach, eröffnet sich ein herrliches Golfgelände mit einem modernen Cafe den Besuchern. SwinGolf ist Golf für Jedermann und der erste Schlag sitzt. Es macht großen Spaß und ein Besuch in Mywiler ist sicherlich ein Geheimtipp auch für Einheimische.

Bei herrlichem Wetter dachte ich mir, 30 Personen werden sicher zur Gesprächsrunde mit der Generalsekretärin der FDP Miriam Gruß und mir kommen, und ich traute meinen Augen nicht, 150 Personen saßen auf der Terrasse der Golfanlage. Wahlkampf muss nicht Streit sein und mit Miriam Gruß zusammen zeigten wir die möglichen Akzente einer neuen Regierungskoalition aus Union und FDP auf. In der Wirtschafts- und Finanzpolitik, in der Bildungs- und Familienpolitik gibt es viele Gemeinsamkeiten mit der FDP. So stimmen wir darin überein, dass es in Deutschland ein einheitliches Abitur und vergleichbare Bildungsabschlüsse geben muss. Unterschiede gibt es ganz klar in der Innen- und Rechtspolitik und insbesondere in der Frage, ist Abtreibung erlaubt?

Heute schaut es noch klar danach aus, dass wir am 27.September eine neue Mehrheit für eine neue Regierungskoalition mit der FDP bekommen.


 

 

Lindenberg die Hutstadt - ein Juwel im Westallgäu

Lindenberg hat seinen besonderen Reiz, eine wunderschöne Stadt mit gewachsener Struktur, eingebettet in die herrliche Landschaft des Westallgäus in der sonnenreichsten Region Deutschlands. Das internationale Käsefest und die Herbstmilchwochen wurden von den Bäuerinnen und Bauern der Region gestaltet.

Trotz schwieriger Lage am Milchmarkt geben die heimischen Bauern alles und bieten eine Vielfalt von Produkten an, dass einem das Herz lacht. Milch ist Medizin und verdient einen fairen Preis. Wer unsere Natur auch in Zukunft so wundervoll erhalten haben möchte, sollte auf regionale Produkte setzen und die heimischen Bauern zu einem fairen Preis unterstützen.


 

Montag, 24. August 2009

Politischer Kinobesuch in Kempten

Auf Einladung der Allgäuer Zeitung habe ich mir zusammen mit Stoiber-Double Wolfgang Krebs und dem Ostallgäuer SPD Kandidaten den neuen Horst Schlämmer-Film, "Isch kandidiere" im Kemptener Kino angeschaut. Bei der anschließenden Diskussion, die von Wolfgang Krebs geführt wurde, bin ich der Meinung, dass ein Politiker Mensch bleiben muss, um so vertrauensvoller wirkt er in seiner Umgebung und um so erfolgreicher wird er sein. Politik muss viel intensiver in den Schulen stattfinden und schon in jungen Jahren den Schülerinnen und Schüler nahe gebracht werden, vor allem dass es die Möglichkeit gibt, Politik jung mitgestalten zu können.


 


 

Montag, 17. August 2009

Fischen - das Naturdorf mit Premiumformat

31°C und ein voller Saal bei der Präsentation des Naturdorfes Fischen. Entschleunigung in der Natur, Wasser und grüne Wiesen, Tradition und Moderne, eine Gemeinde wie aus dem Bilderbuch. Touristen aus der Großstadt muss bei der Ankunft in Fischen erst einmal das Herz stehen bleiben. Ich erinnere mich, vor 25 Jahren war ich als Mitarbeiter von dem damaligen Wirtschaftsminister Anton Jaumann zu Besuch im neuen Kurhaus, damals bei Bürgermeister Toni Vogler, dem ich für viele Jahrzehnte treue Unterstützung danke. Die Hörnergruppe ist auch mit neuen Bürgermeistern unter Führung von Edgar Rölz eine verschworene Gemeinschaft und mit Frau Monika Zeller haben wir in Bolsterlang erstmals in einer Gemeinde des Oberallgäus eine Frau im Amt der Bürgermeisterin.

In Fischen wurde am Rande der Präsentation "Naturdorf Fischen" außerdem ein etwas anderes Elektroauto vorgestellt.
Das Auto ist in fünf Sekunden von null auf Tempo hundert und dies geräuschlos.
Mir gefällt die umweltverträgliche und "zukunftsweisende Technik" der Elektroautos, aber leider stehen dem noch
hohe Anschaffungskosten entgegen. Das grüne Cabrio würde z.B. 100.000 € kosten.
 


 

Sonntag, 16. August 2009

Burgberg hat das schönste Freibad Deutschlands

Wir wollen die kinder- und familienfreundlichste Region in Deutschland werden und wer das Burgberger Freibad nicht kennt, sollte dieses Erlebnisbad, das in eine traumhaft Natur- und Bergwelt eingebettet ist, besuchen.



 

Samstag, 15. August 2009

Benefizlauf für Menschen mit Behinderung

Jedes Jahr laufen wir im Team zu Gunsten behinderter Menschen mit, denn dies ist eine sehr gute Sache an der sich Stadt und Land beteiligen. Viele Teilnehmer die nach Kempten kamen waren erstaunt, wie grün und interessant diese alte Stadt im Herzen des Allgäus ist. Auf dem Weg war auch noch Zeit um Eisstock zu schießen.



 

Freitag, 14. August 2009

Die Allgäuer Festwoche - das Highlight des Jahres

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer und sein Team präsentierten eine spannende Zeitreise durch 60 Jahre Allgäuer Festwoche. Horst Seehofer war begeistert und gleichzeitig erschöpft vom Rundgang bei 30° C Hitze. Auf der Festwoche gibt es keine offizielle Politik und dennoch heißt es „sehen und gesehen werden“. Das Konzept des Schwäbischen Blechbläser-Ensembles war wieder einmal absolute Spitze und präsentierte sich in Hauptstadtformat.


 

Donnerstag, 13. August 2009

Die Plakate sind da, jetzt geht es los

Ich habe schon eine tolle Mannschaft im Wahlkreis. Rund 70 Ortsvorsitzende waren zur Material- und Plakatausgabe nach Stein gekommen. Mein Team hatte das neue Cafe Müller aufgestellt, die Sonne lachte und wir haben allen gezeigt, dass wir eine starke Mannschaft in der CSU sind.

„Jetzt geht’s los!“ war der Schlachtruf der Wahlkampfgruppe und mein Dank gilt neben den Ortsvorsitzenden und vielen Ehrenamtlichen die mich unterstützen den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle Birgit Meßmang, Claudia Dress, Werner Wittmann und Heinz Vetter. Eine saubere Plakatierung in allen Gemeinden zeigt unsere Präsenz und den Willen zu kämpfen. Wir lassen uns von keiner anderen Partei in der Aktivität, der Vielfalt der Veranstaltungen und der Bürgernähe übertreffen. Für mich ist dies lernender Wahlkampf mit vielen Begegnungen, mit interessanten Menschen in meiner Heimat.

 


 

Freitag, 7. August 2009

Der Weg der Milch

Im Rahmen meiner Tour hatte ich jetzt die Gelegenheit den „Schönegger Milchweg“ mit der Initiatorin und Kreisbäuerin Silvia Schlögel und dem Generalsekretär der CSU Alexander Dobrindt zu laufen. Diesen Spaziergang mit interessantesten Informationen zur Arbeit der Bauern und der Bedeutung der Milch für unsere Heimat kann ich jedem Allgäuer empfehlen. Startpunkt ist die Schönegger Käsealm, Schönegg 6, in 82401 Roggenbuch. Der Weg ist insbesondere auch für Kinder interessant und in zwei Stunden zu bewältigen.


 


 

Donnerstag, 6. August 2009

Familie Zötler schreibt Geschichte

In der 21. Generation führen Barbara und Herbert Zötler die älteste Privatbrauerei der Welt in Rettenberg. Beeindruckend sind nicht nur die Familiengeschichte und die Spitzenprodukte der Brauerei Zötler, sondern die heute gelebte Familienphilosophie.


1995 bereits ausgezeichnet mit dem Öko-Audit-Preis setzt die Familie Zötler mit beachtlichen Initiativen im Kultur-, Sozial- und Sportsponsoring zukunftsweisende Impulse in unserer Heimat. Unternehmer wie Herbert Zötler lamentieren nicht in der Krise, sondern überzeugen durch Konzepte, Innovationen und menschliche Stärke.

 


 

Mittwoch, 5.August 2009

Mein Wahlkampftagebuch – Das war ein Auftakt nach Maß!

Vom Vollmond beflügelt, an einem der schönsten Plätze des Allgäus starteten wir die Wahlkampftour 2009 mit einem Nacht-Walking-Lauf um den Niedersonthofener See. Ich bin schon stolz darauf, wie breit die Unterstützung für meine Tour in diesem Wahlkampf ist.



Balderschwang - Die Gemeinde der Extreme

Den Tag hatte ich begonnen mit dem Besuch der kleinsten Gemeinde Bayerns mit dem traditionell besten CSU Ergebnis in Bayern. Balderschwang ist nicht nur ein Geheimtipp für Skilangläufer, schon in den neunziger Jahren war Helmut Kohl ein Gast im Eldorado des Ski-Langlaufes, sondern auch für Naturliebhaber ein absolutes Muss.

Auch an diesem Tag war ich überwältigt von der Herzlichkeit und Ehrlichkeit der Menschen vor Ort. Wer ein Leben der Menschen fest verankert im Einklang mit Natur und Tieren, verankert in christlichen Grundwerten und dennoch Zukunft offen und modern erleben will, muss Balderschwang besuchen. Beeindruckend auch der Besuch bei Radio Horeb und dem neuen Vorstand der Jungen Union- übrigens alles interessante Frauen und kein einziger Mann dabei!