Politik ist immer eine Gemeinschaftsleistung. Als verantwortlicher Bundestagsabgeordneter für unsere Region werde ich nicht behaupten, dieses oder jenes wurde von mir alleine durchgesetzt oder bewegt. Eine Region muss ihre Interessen bündeln und ich freue mich und bedanke mich, dass ich in den vergangenen Jahren große Unterstützung von Verbänden, aus der Wirtschaft, von meiner Partei und von vielen Persönlichkeiten des Allgäus und aus dem Landkreis Lindau für meine Arbeit erhalten habe.
Letztendlich sind viele Projekte aber stets umstritten und es bedarf des Mutes und der Geschlossenheit, gerade Großprojekte umzusetzen. Und so kann die CSU im Allgäu und in Lindau schon ein bisschen stolz auf die Erfolge gerade bei der Verwirklichung großer Infrastrukturprojekte sein. Gemeinsam mit den Freunden in der Kommunal- und Landespolitik konnten wir wichtige Erfolge zur Stärkung unserer Heimat durchsetzen und umsetzen. Von großer Bedeutung sind einige zentrale Projekte:
Mit der nun erfolgten Fertigstellung der A 96 wurde das vierte Jahrhundertprojekt zur Verbesserung der Infrastruktur des Allgäus vollendet. 40 Jahre Bau- und Planungszeit gingen der durchgehenden Realisierung der etwa 180 Kilometer langen Autobahn von München nach Lindau voraus. Etwa eine Milliarde kostet die Verbindung der Landeshauptstadt München mit der Bodenseeregion. Im Rahmen der Baufreigabe habe ich auf die Chancen, die ich mit der neuen Autobahn für die Allgäuer Region und Lindau verbinde, hingewiesen. Insbesondere im Bereich Tourismus erwarte ich steigende Gästezahlen aus dem Großraum München. Notwendig ist dazu ein gezieltes Marketingkonzept zur Bewerbung der Landeshauptstadt. Darüber hinaus haben vor allem die heimischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Kosten- und Zeitvorteile durch die neue Autobahnverbindung. Notwendig ist jetzt eine stetige Verbesserung des Lärmschutzes und der dringend notwendige Ausbau des Pfändertunnels.
45 Jahre Bau- und Planungszeit waren notwendig, um diese große Magistrale zu realisieren. Proteste, Wiederstände und Gerichtsverfahren haben den Bau über Jahre verzögert. Die CSU hat mit ihren Mandatsträgern sowohl bei der A 96 als auch bei der A 7 nie einen Zweifel an der Notwendigkeit und herausgehobenen Bedeutung dieser beiden Magistralen aufkommen lassen. Wir sehen die großen Vorteile für unsere Wirtschaft, für den Tourismus sowie für die Menschen in der Region. Es war dabei niemals eine Frage, den Bau durch höchst sensible Naturlandschaften auch höchst naturverträglich umzusetzen. Die Älteren unter uns erinnern sich noch an die viereinhalb Fahrtstunden von München nach Lindau oder bis hin an das Ende der Autobahn in Memmingen. Für Kempten, das Ober- und Ostallgäu ist die A 7 und die jetzt realisierte B 19 von großer Bedeutung. Unsere Region kann und muss mit der neuen Standortattraktivität Neukunden, Unternehmen, Gäste und Touristen gewinnen.
Mit etwa 700.000 Flugästen rechnet der Allgäu-Airport in diesem Jahr. Das hätte vorher niemand für möglich gehalten. Es war auch hier die CSU und deren Mandatsträger, die die Bedeutung des Flughafens für die Region erkannt und die Verwirklichung verantwortlich vorangetrieben haben. Mit dem neuen Allgäu-Airport hat unsere Heimat an gewaltiger Attraktivität gewonnen und sichert darüber hinaus viele Arbeitsplätze in der Region.
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