Presse-Meldungen

5. März 2010

Arbeit muss wieder honoriert werden

Unverständnis herrscht in der Bevölkerung über eine Debatte, die doch eigentlich auf einer Selbstverständlichkeit beruht: Wer arbeitet muss mehr verdienen als jemand, der nicht arbeitet.
Wir stehen für den sozialen Ausgleich, für Schwache und für unverschuldet in Not geratene Bürger in unserer Gesellschaft ein. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat uns dabei den Auftrag gegeben, die Regelsätze zu prüfen. Für Kinder müssen die Sätze völlig eigenständig und unter Berücksichtigung der Bildungsleistungen neu berechnet werden. Diese Vorgabe werden wir ohne Aufregung umsetzen.
Trotz alledem muss jedoch für jeden Bürger im Lande gelten, dass sich Leistung in unserem Staat auch lohnt. Wir haben bereits eine der höchsten Steuer- und Abgabenquoten in Europa. Insbesondere mittlere Ein-kommensklassen spüren dies bei der Lohn- und Einkommenssteuerab-rechnung. Wer heute 40.000 Euro verdient und eine Gehaltserhöhung von 100 Euro erhält, muss davon über die Hälfte an Steuern und Abgabenlast an den Staat und die Sozialversicherungen abtreten. Die Solidarität und Belastung der mittleren Einkommensklassen darf nicht mit immer weiteren neuen Ansprüchen überfordert werden.
 


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