Müller informiert

18. Februar 2011

Dr. Gerd Müller unterstützt Gesundheitsminister Dr. Rösler: Pflege in der Familie ist Schwerstarbeit


Mehr als zwei Drittel der 2,3 Millionen von der Pflegeversicherung anerkannten Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause von Familienangehörigen versorgt. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich aufgrund der demographischen Entwicklung bis 2030 verdoppeln, so Dr. Gerd Müller. Die Pflege zu Hause ist, solange sie möglich ist, der stationären Pflege vorzuziehen. Sie ist menschlich von unschätzbarem Wert und zudem wesentlich kostengünstiger als die stationäre Heimpflege. Die betroffenen Familien und insbesondere die meist am stärksten in die Pflege eingebunden Frauen stehen unter hohem physischem und psychischem Druck. Sie leisten Schwerstarbeit in den Familien und verdienen eine stärkere Unterstützung der Pflege- und Krankenkasse.
Der Vorschlag von Gesundheitsminister Rösler durch eine Pflegekur in die Gesundheit pflegender Angehöriger zu investieren, ist sinnvoll und weitblickend. Es macht großen Sinn, vorbeugend in die Gesundheit der stark belasteten Familien zu investieren, bevor es zum Zusammenbrauch der familiären Pflegestrukturen kommt. Gesundheitsminister Rösler hat die Zeichen der Zeit erkannt und hat unserer Unterstützung bei der Umsetzung, so der heimische Bundestagsabgeordnete Gerd Müller, der auch ehrenamtlich Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes ist.
 


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