Presse-Meldungen

6. September 2009

Gerd Müller sichert Milchbauern Unterstützung zu

Die CSU unterstützt uneingeschränkt die Forderungen der Bauern nach fairen Milchpreisen. Jeder kann und muss zur Wende in der Milchpolitik beitragen. Entscheidend ist jetzt eine Richtungsänderung in Brüssel, so Gerd Müller beim Hoffest in Sondert.

Die Kommissarin stellt die Bauern in den Weltmarkt, erhöht die Quoten und ruiniert dabei unsere Betriebe. Wir brauchen jetzt die Aussetzung des Mengendrucks und die Ablehnung der Quotenerhöhung, sofortige Marktstabilisatoren wie die Einführung von Verwertungsbeihilfen und die Erhöhung des Interventionspreisniveaus. In Berlin werden wir eine Offensive für die Nutzung der Absatzchancen und die Unterstützung der Molkereien bei Anhebung der Wertschöpfungstiefe umsetzen. Gefordert sind aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher auf regionale Produkte und Qualität zu setzen.

Milch ist Medizin und verdient als hochwertiges Lebensmittel gerade unter Gesundheitsaspekten einen fairen Preis. Müller zeigt sich überzeugt, dass nach der Bundestagswahl der Marktmacht der Discounter nur mit einer Änderung des Wettbewerbsrecht entgegen zu treten ist. Wir kämpfen um jede Stimme unserer Bäuerinnen und Bauern und nur bei einer starken CSU können wir für unsere Landwirte etwas bewegen. Die Alternative ist ein zurück zu Künast oder ein Ostdeutscher SPD Minister, der auf Größe setzt, oder die Marktlösung der FDP.

Ministerin Ilse Aigner und Staatssekretär Dr. Gerd Müller werden am 20. September in Wertach noch einmal das Gespräch mit den Vertretern der Bauern suchen.

 


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