Müller informiert

18. 11. 2010

Müller erklärt auf dem Weltmilch-Gipfel in Neuseeland: "Die totale Liberalisierung des Weltmilchhandels ist ein Irrweg."

Auf dem Weltmilch-Gipfel im neuseeländischen Auckland Anfang November erklärte Staatssekretär Dr. Gerd Müller in seiner Rede der totalen Liberalisierung des Weltmilchmarktes eine klare Absage. „Milch ist ein sensibles Produkt. Die natürlichen und klimatischen Rahmenbedingungen für die Milchproduktion in Neuseeland, dem größten Milchexporteur, und in anderen großen Erzeugerländern wie Indien, Deutschland oder Frankreich sind vollkommen unterschiedlich. Im Rahmen der WTO-Verhandlungen gilt es daher, Grundlagen einer nachhaltigen Landwirtschaft verbindlich zu definieren“, betont Müller.
Sowohl die EU als auch Deutschland sind weltweit gerade in der Milchwirtschaft vorbildlich bei der Umsetzung höchster Standards hinsichtlich der Tierhaltung, der Tiergesundheit, bei der Fütterung sowie im Düngemanagement. Die deutschen Standards bei der Düngeverordnung, beim Wasserschutz sowie beim Methanausstoß werden nirgendwo in der Welt erreicht.
„Ein einheitlicher Weltmarktpreis für ein sensibles Produkt wie Milch kann deshalb nie das Ziel sein. Die weltumspannende Zusammenarbeit bei der Förderung nachhaltiger Landwirtschaft ist unser Ziel. Daher werden wir die weltweite Forschungskooperation, auch im Rahmen der "Global Alliance" forcieren“, so Müller.
 


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