Müller informiert

7. März 2010

Müller gegen Google Street View: Widerspruch ist möglich

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Dr. Gerd Müller lehnt den neuen Internetdienst Street View von Google kategorisch ab.
Bereits seit 2008 fahren Mitarbeiter mit Kameraautos durch die Straßen und fotografieren die Häuser und Vorgärten der Bürger. Im Zeitraum März bis April sollen nun Aufnahmen in Kempten gemacht werden, so dass letztendlich jeder Bürger sich quasi selbst im Internet ins eigene Küchenfenster schauen kann. Der Verlust der Privatsphäre geht mit dieser Entwicklung einher und ein jedermann kann sich über Hausaufnahmen und Gartenanlagen einen Überblick verschaffen. Kein Wunder, dass sich weite Teile der Bevölkerung bedroht und ausspioniert fühlen, so Müller. Entsprechend der vielen irritierten Bürger unterstützt das Bundesverbraucherministerium, voran Dr. Gerd Müller, die Bürger, indem sowohl das Ministerium als auch Dr. Müller einen Musterbrief für solch einen Widerspruch (Musterbriefvorlage) bereithalten. Dr. Müller sieht sich in der Verantwortung die Bürger zu unterstützen, schließlich fördert diese Zurschaustellung kriminelle Energien und verletzt massiv die Privatsphäre jedes einzelnen. Weitere Informationen auf den Homepages.

Müller inspizierte auf der CeBIT in Hannover die Kameraautos und                                                                                                         ließ sich die Verfahrensweise von einem Google-Mitarbeiter erläutern.


« Zurück zur Übersicht