21. Juni 2010
Müller und Holetschek setzen auf neue Entwicklungschancen für bayerische Kurorte
Bereits heute erfolgt ein Drittel der Gesamtübernachtungen in den zertifizierten Kurorten in Bayern und im Allgäu. Bei einem Gespräch im Bundes-gesundheitsministerium in der vergangenen Woche waren sich der Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes und Staatssekretär Dr. Gerd Müller und Bundesminister Dr. Philipp Rösler einig, dass an dem jährlich zweistellig wachsenden Gesundheitsmarkt insbesondere die Heilbäder und Kurorte partizipieren werden. „Als Voraussetzung gelte dafür jedoch ein neues Präventions- und Kurangebot insbesondere Medical Wellness“, so Müller, „um verstärkt rechtzeitig in Gesundheit und Prävention zu investieren“.
Bundesminister Dr. Rösler kündigte im Rahmen der neuen Präventionsstrategie auch eine Stärkung der betrieblichen Gesundheitsangebote an. Ebenso gelte es vorbeugend auf Zivilisationskrankheiten wie Burn Out, chronischer Schmerz oder Diabetes zu reagieren. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik, d.h. weg von der Finanzierung von Krankheit hin zur Investition in unsere Gesundheit“, so Müller. Für das Allgäu sehen der DHV-Präsident Dr. Gerd Müller und Klaus Holetschek, Vorstandsvorsitzender des Bayerischen Heilbäderverbandes e.V., große Entwicklungschancen.