Müller informiert

21.12.2011

Staatssekretär Gerd Müller besucht Polizeipräsidium: Koma-Saufen und Internetkriminalität im Fokus

Als zunehmendes Problem bezeichnete Staatssekretär Gerd Müller bei seinem Besuch des Polizeipräsidiums Kempten das sogenannte Koma-Saufen bei Jugendlichen. Den steigenden Zahlen auch in der Region müsse mit wirksamen Methoden entgegen gewirkt werden. Neben verstärkten Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in den Gaststätten und Diskotheken gelte in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Kreisbehörden die Möglichkeit der Sperrung des Führerscheinerwerbs mit 18 konsequent anzuwenden. Die Alkoholprävention in den Schulen und in der Jugendarbeit müsste darüber hinaus verstärkt werden. Der Verbraucherstaatssekretär informierte sich bei seinem Besuch darüber hinaus über die Gefahren des Online-Banking und über die Gefahren des Internet-Mobbings. „Das Netz kennt keinen Radiergummi, “ so Gerd Müller. „Wer beispielsweise bei Facebook Daten und Bilder einstelle, müsse davon ausgehen, dass diese weltweit verfügbar sind.“
Als einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung der Abzocke im Internet bezeichnet Müller die jetzt neu verabschiedete Regelung der sogenannten Button-Lösung. Bestellungen über Internet bedürfen demnach zukünftig einer ausdrücklich Bestätigung des Bestellvorgangs. „Das Internet ist heute Chance aber zugleich auch Gefahr und Risiko und dessen muss sich jeder Nutzer bewusst sein“, so Gerd Müller im Gespräch mit den Ermittlungsbeamten.

 

Staatssekretär Dr. Gerd Müller und Stadträtin Claudia Dress bedanken sich für den Einsatz für das Gemeinwohl.
von links: Erster Polizeihauptkommissar Andreas Erb, KPI Kempten (stv. Leiter); Polizei-hauptkommissar Andreas Wagner, VPI Kempten (stv. Leiter); Staatssekrtär Dr. Gerd Müller; Polizeipräsident Hans-Jürgen Memel, PP Schwaben Süd/West; Stadträtin Claudia Dress; Polizeivizepräsident Klaus Faltenbacher, PP Schwaben Süd/West; Polizeidirektor Günter Hackenberg, Leiter PI Kempten


Bildnachweis: Polizeipräsidium
 


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