Presse-Meldungen

22. September 2009

Strom- und Heizkosten sparen durch neue Zähler

Bis zu 1/3 der monatlichen Strom- und Heizkosten könnten Haushalte einsparen, wenn stromintensive Haushaltsgeräte nicht zu Spitzenzeiten mittags, sondern in Randzeiten des Tages oder der Nacht eingeschaltet würden. Die Waschmaschine abends oder nachts laufen zu lassen, wäre von den Stromkosten her viel billiger und muss von den Energieversorgern honoriert werden.

Notwendig dazu, so Verbraucherstaatssekretär und heimischer Abgeordneter Dr. Gerd Müller, bei einem Fachgespräch in Wildpoldsried, sind entsprechende moderne Zähler im Haushalt, die den Kunden zu jeder Tageszeit den jeweiligen Strompreis anzeigen. Die Energieversorger sind aufgerufen, Ihre Kunden nicht zu höheren Stromrechnungen, sondern zu einem niedrigeren Verbrauch zu animieren. Sollte dies nicht auf freiwilliger Basis gelingen, sei eine gesetzliche Regelung notwendig, so Müller mit Blick auf die Stromversorger.

Im Allgäu gelte es, die vorhandenen Potentiale nachwachsender Rohstoffe weiterhin konsequent zu nutzen. Besonders die Holzverwertung sei naturnah, stärke unsere Waldbauern und ist CO ² neutral und klimafreundlich. Zur Kernkraftnutzung äußerte sich Müller präzise. Wir können dann sofort abschalten, wenn wir entsprechende Alternativen haben. Derzeit betrage der Anteil erneuerbare Energien am Gesamtenergieverbrauch 10 % und sollte bis 2020 auf 20 % verdoppelt werden.


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