Müller informiert

21.01.2011

Treffen mit historischem Hintergrund im Reichstag

Eine Delegation russischer Abgeordneter mit dem Gouverneur von Wolgograd, dem früheren Stalingrad, wurde vom heimischen Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Gerd Müller diese Wo-che im Reichstag in Berlin empfangen. Bundesaußenminister Guido Wes-terwelle ließ es sich nicht nehmen, die russischen Politiker persönlich kurz zu begrüßen. „Es ist eine großartige Entwicklung“, so Gerd Müller während der Begrüßung der russischen Gäste, „dass wir uns heute als Freunde im Reichstag in Berlin treffen können, während unsere Väter sich auf den Kriegsfeldern in Stalingrad gegenüberstanden.“ Müller erinnerte daran, dass sein Vater als Kriegsteilnehmer in Stalingrad verwundet wurde und 4 Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft verbrachte. Die russischen Politiker betrachteten und übersetzten die kyrillischen Wandschriften russischer Soldaten, die diese beim Sturm auf den Reichstag im Mai 1945 anbrachten. Gouverneur Anatoly Brovko aus Wolgograd verwies dabei darauf, dass sein Großvater im Krieg gefallen ist und auch er die Aussöhnung und heutige Freundschaft mit Deutschland als eine großartige Entwicklung empfindet.


« Zurück zur Übersicht